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Rasseübersicht der Deutschen Dogge
F.C.I.-Standard Nr. 235/14.09.1994/D
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D e r K ö r p e r e i n e r D e u t s c h e n D o g g e
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In Harmonie zur Gesamterscheinung, langgestreckt, schmal, markant, ausdrucksvoll, fein
gemeißelt (besonders die Partie unter den Augen), die Augenbrauenbögen gut
entwickelt, ohne jedoch hervorzutreten. Der Abstand von der Nasenspitze zum
deutlich betonten Stop und vom Stop zum schwach ausgeprägten Hinterhauptsbein
soll möglichst gleich sein. Die oberen Linien von Fang und Schädel sollen
parallel verlaufen. Von vorne gesehen muß der Kopf schmal erscheinen, wobei
der Nasenrücken möglichst breit und die Backenmuskeln nur leicht angedeutet
sein sollen, keinesfalls stark hervortretend.
Gut ausgebildet, mehr breit als rund und mit großen Öffnungen. Sie muß schwarz
sein, mit Ausnahme bei schwarz-weiß gefleckten Doggen. Bei diesen ist eine
schwarze Nase erwünscht und eine schwarz gefleckte oder fleischfarbene zu
tolerieren.
Soll tief und möglichst rechteckig sein. Gut erkennbare Lefzenwinkel.
Dunkel pigmentierte Lefzen. Bei schwarz-weiß gefleckten Doggen sind
unvollständig pigmentierte oder fleischfarbene Lefzen zu
tolerieren.
Gut ausgebildete, breite Kiefer. Kräftiges, gesundes und
vollständiges Scherengebiß (42 Zähne gemäß der Zahnformel).
Mittelgroß, rund, möglichst dunkel, mit lebhaftem, klugem Ausdruck. Bei blauen Doggen sind
etwas hellere Augen zulässig. Bei schwarz-weiß gefleckten Doggen sind helle
oder Augen von unterschiedlicher Farbe zu tolerieren. Die Lider sollen sehr
gut anliegen.
Von Natur aus hängend, hoch angesetzt, von mittlerer Größe, vordere
Ränder an den Backen anliegend.
Lang, trocken, muskulös. Gut ausgebildeter Ansatz, sich zum Kopf hin leicht verjüngend mit
geschwungener Nackenlinie. Aufgerichtet getragen, dabei etwas schräg nach
vorne geneigt.
Der höchste Punkt des kräftigen Körpers. Er wird gebildet durch die Schulterblattkämme,
die die Dornfortsätze überragen.
Kurz und straff, in annähernd gerader Linie geringfügig nach hinten abfallend. Lenden leicht
gewölbt, breit, kräftig bemuskelt.
Breit, stark bemuskelt, vom Kreuzbein zum Rutenansatz hin leicht abfallend und unmerklich
mit dem Rutenansatz verlaufend.
Bis zum Sprunggelenk reichend. Hoch und breit angesetzt, sich zum Ende hin
gleichmäßig verjüngend. In der Ruhe mit natürlichem Schwung herabhängend, in
der Erregung oder im Lauf leicht säbelartig getragen, doch nicht wesentlich
oberhalb der Rückenlinie. Bürstenrute nicht erwünscht.
Bis zu den Ellenbogengelenken reichend. Gut gewölbte, weit zurückreichende Rippen.
Brust von guter Breite, mit ausgeprägter Vorbrust.
Bauch nach hinten gut aufgezogen, mit der Unterseite des Brustkorbes eine schön
geschwungene Linie bildend.
| Schultern: |
Kräftig bemuskelt. Das Schulterblatt, lang und schräg liegend, bildet mit dem
Oberarm einen Winkel von etwa 100 bis 110 Grad. |
| Oberarm: |
Kräftig und muskulös, gut anliegend, sollte etwas länger als das Schulterblatt sein.
Ellenbogen: Weder aus- noch einwärts drehend. |
| Unterarm: |
Kräftig, muskulös, von vorne und von der Seite gesehen völlig gerade.
Vorderfußwurzelgelenk: Kräftig, stabil, sich nur unwesentlich von der
Struktur des Unterarms abhebend. Vordermittelfuß: Kräftig, von vorne gesehen
gerade, von der Seite gesehen nur gering nach vorne gerichtet. |
| Vorderpfoten: |
Rundlich, hoch gewölbt und gut geschlossen (Katzenpfoten) Nägel kurz, stark, möglichst
dunkel. |
Das gesamte Knochengerüst ist von starken Muskeln bedeckt, die die Kruppe, die Hüfte und die Oberschenkel
breit und abgerundet erscheinen lassen. Die kräftigen, gut gewinkelten
Hinterläufe stehen, von hinten gesehen, parallel zu den
Vorderläufen.
| Oberschenkel: |
Lang, breit, sehr muskulös. |
| Knie: |
Kräftig, nahezu lotrecht unter dem Hüftgelenk stehend. |
| Unterschenkel: |
Lang, von etwa gleicher Länge wie der Oberschenkel, gut bemuskelt. |
| Sprunggelenk: |
Kräftig, stabil, weder nach innen noch nach außen gerichtet. |
| Hintermittelfuß: |
Kurz, kräftig, nahezu senkrecht zum Boden stehend. |
| Hinterpfoten: |
Rundlich, hoch gewölbt und gut geschlossen (Katzenpfoten). Nägel kurz, stark, möglichst dunkel. |
Harmonisch, geschmeidig, raumgreifend, leicht federnd, wobei sich die Läufe, von vorne und von hinten gesehen, parallel bewegen müssen.
Straff anliegend, bei Einfarbigen gut pigmentiert. Bei schwarz-weiß
gefleckten Doggen entspricht die Pigmentverteilung überwiegend der
Fleckung.
| Beschaffenheit: |
Sehr kurz und dicht, glatt anliegend, glänzend. |
| Farben: |
Die Deutsche Dogge wird in drei selbständigen Varietäten gezüchtet: Gelb und Gestromt,
Gefleckt und Schwarz, Blau. |
| Gelb: |
Hellgoldgelb bis zum satten Goldgelb, schwarze Maske erwünscht. Nicht erwünscht sind kleine
weiße Abzeichen an Brust und Zehen. |
| Gestromt: |
Grundfarbe Hellgoldgelb bis zum satten Goldgelb, mit schwarzen, möglichst gleichmäßigen
und klar gezeichneten, in Richtung der Rippen verlaufenden Streifen;
schwarze Maske erwünscht. Nicht erwünscht sind kleine weiße Abzeichen an
Brust und Zehen. |
| Schwarz-Weiß gefleckt |
(Sog. Tigerdoggen): Grundfarbe rein weiß, möglichst ohne jede Stichelung,
mit über den ganz Körper gut verteilten, ungleichförmigen, zerrissenen,
lackschwarzen Flecken. Nicht erwünscht sind graue oder bräunliche
Fleckenanteile. |
| Schwarz: |
Lackschwarz, weiße Abzeichen sind zugelassen; hierzu zählen auch die Manteltiger, bei
denen das Schwarz mantelartig den Körper bedeckt und Fang, Hals, Brust,
Bauch Läufe und Rutenspitze weiß sein können. |
| Blau: |
Rein stahlblau, weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind zugelassen. |
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01 - Nase
02 - Nasenrücken
03 - Lefze (Oberlippe)
04 - Stirnabsatz (Stop)
05 - Backe
06 - Oberkopf
07 - Kehlgang
08 - Ohren
09 - Hals
10 - Nacken
11 - Widerrist
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12 - Rücken
13 - Kruppe
14 - Becken
15 - Rutenansatz
16 - Rute
17 - Vorderbrust
18 - Seitenbrust (Rippenkorb)
19 - Unterbrust
20 - Schulterblatt
21 - Oberarm
22 - Ellenbogengelenk
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23 - Unterarm
24 - Vorderfußwurzelgelenk
25 - Vordermittelfuß
26 - Zehen
27 - Glied
28 - Oberschenkel
29 - Kniescheibe
30 - Unterschenkel
31 - Sprungbeinhöcker
32 - Sprunggelenk
33 - Hintermittelfuß
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